Was für PAK!

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) sind ein Teil der Gruppe der AKW. Viele PAK sind hochgradig giftig und krebserregend. Außerdem reichern sie sich in der Umwelt an. Im Alltag sind wir grundsätzlich PAK aus drei Quellen ausgesetzt. PAK entstehen auf natürliche Weise bei Verbrennung. Hochgiftige Vertreter der PAK (Benzo[a]pyren) sind beispielsweise in Tabakrauch enthalten, so dass aktive und passive Raucher hohen Konzentrationen krebserregender PAK ausgesetzt sind.

Ein weiteres Risiko ist der Verzehr von geräucherten bzw. verrußten Nahrungsmitteln, etwa gegrilltem Fleisch oder Fisch.

Die dritte Quelle sind Kunststoffprodukte. Sie sind oft mit PAK belastet, weil PAK vor allem in speziellen Weichmacherölen (Teeröle) vorkommen. Diese Weichmacheröle sind Beiprodukte der Kohle- oder Erdöldestillation. Sie werden verwendet, da sie Kunststoffe weich und biegsam machen (z.B. Gummi oder Weich-PVC). Die schwarze Farbe kommt in Kunststoffe oft durch unbehandelte Rußpigmente. Typische Anwendungsgebiete solcher Kunststoffe sind beispielsweise Handgriffe, Ummantelungen und Kabel. PAK werden aber auch in Spielzeuge oder Schuhen häufig eingesetzt. Bis Anfang 2010 wurden PAK-haltige Weichmacheröle in Autoreifen eingesetzt. Dementsprechend können ältere Reifen oder Produkte, die aus Reifen recycelt worden sind, also beispielsweise Sportböden von Bolzplätzen etc., auch PAK enthalten. PAK können über die Atemwege, die Schleimhäute und die Haut aufgenommen werden. So hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ausgerechnet, dass ein Kind beispielsweise bereits bei einer kurzen Fahrradtour durch die Fahrradgriffe mehr giftige PAK über die Haut aufnehmen kann als durch den Rauch von 10 Zigaretten.

Bundesumweltamt PAK-FAQ

BfR über PAK in Spielzeug und PAK in Gebrauchsgegenständen

Copyright 2011 Sicheres Kinderspielzeug - Basierend auf dem Template von Joomla templates.