Bromierte Flammschutzmittel

Flammschutzmittel (FSM) werden in vielenBaby auf Sofa Alltagsgegenständen wie elektronischen Geräten, Polstermöbeln oder Plüschtieren verwendet. Bromierte FSM (bFSM) sind dabei kostengünstig und anwenderfreundlich. Allerdings werden sie ständig an die Umwelt (Raumluft) abgegeben – besonders bei Erwärmung (z.B. Laptop). Viele der bFSM reichern sich in der Umwelt und auch im Menschen an. Seit Jahren werden steigende Konzentrationen in der Muttermilch, im Fettgewebe und in Fischen nachgewiesen. Außerdem sind sie im Brandfall und bei unkontrollierter Entsorgung hoch giftig, da sie Dioxine und Furane bilden.

Zwei bFSM sind in der EU wegen der Gefährdung der Umwelt und zum vorbeugenden Schutz gestillter Säuglinge bereits verboten. Momentan besonders umstritten ist HBCDD (Hexabromcyclododecan). Dieses bFSM steht in Verdacht, die Fortpflanzung zu beeinträchtigen. Das Umweltbundesamt fordert, dass der Stoff nicht mehr eingesetzt werden darf.

Bromierte FSM sind nicht kennzeichnungspflichtig. Es ist für den Verbraucher unmöglich, sie zu erkennen. Steiff setzt nach eigenen Angaben keine bFSM ein. IKEA verzichtet bei Möbeln ebenfalls auf bFSM, auf der Webseite finden sich aber keine Angaben zu Stofftieren. Eine gute Nachricht für iPhone-Liebhaber: Apple soll in seiner ganzen Produktionskette bFSM eliminiert haben.

Greenpeace: Infos zu bFSM und PVC in Elektronikprodukten

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