Besteck, Becher, Löffel, Kellen, Teller…alles Melamin

Viele harte und bruchfeste Küchenutensilien aus Kunststoff bestehen aus Melaminharz. Dieser Stoff ist eine Verbindung aus Melamin und Formaldehyd. Gegenstände aus Melaminharz sind zwar sehr praktisch und werden deshalb auch gerne für Kinderprodukte verarbeitet. Werden die Gegenstände aber erhitzt, können Melamin und Formaldehyd wieder freigesetzt werden. Dabei reichen schon Temperaturen über 70 Grad. Besonders beim Kochen und Braten oder beim Erhitzen in der Mikrowelle besteht die Gefahr, dass diese beiden gesundheitsschädigenden Stoffe in die Lebensmittel übergehen. Formaldehyd kann zusätzlich auch in die Raumluft ausgasen. Bereits in kleinen Mengen reizt es die Schleimhäute und kann Allergien hervorrufen. Zudem steht Formaldehyd im Verdacht, Krebs auszulösen.

Deshalb empfiehlt das Bundesinstitut für Risikobewertung, solche Gegenstände nicht zu erhitzen.

Allerdings bergen Melaminprodukte auch ohne Erhitzen die Gefahr erhöhter Formaldehyd-Werte, wie die vermehrten Rückrufaktionen von namhaften Firmen zeigen. Dabei sind die Suppenkellen von Villeroy&Boch bereits seit 2006 (!) im Handel. Und viele Schadstoffbelastungen bleiben überhaupt unbemerkt. n

Rückruf Suppenkellen Villeroy&Boch

Rückruf Sigikid Melamin-Tassen

Rückruf AEGS Kindergeschirr

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