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Wieso wird Spielzeug mit Gütesiegeln wie dem GS-Zeichen von Stiftung Warentest oder ÖKO-TEST schlecht bewertet werden?

Das Gütesiegel "Geprüfte Sicherheit" ist gesetzlich geregelt und prüft auch nur die gesetzlichen Vorgaben ab. Das ist vor allem die Europäische Norm EN 71. Leider gibt es im Bereich der chemischen Sicherheit, d.h. bei den Schadstoffen, bisher nur wenige Grenzwerte. Zusätzlich müssen Spielsachen, die das GS-Zeichen tragen, seit dem 01.04.2008 auf 16 PAK (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) überprüft werden. Das bedeutet, dass viele Giftstoffe beim GS-Zeichen somit gar nicht erst geprüft werden.

Die meisten anderen Gütesiegel, wie z.B. das TÜV Rheinland Proof Schadstoffgeprüftes Spielzeug, orientieren sich an dem Prüfumfang des GS-Zeichens. So prüfen auch sie meistens nur auf einen kleinen Teil der Schadstoffe.

Wenn Stiftung Warentest, ÖKO-Test, BUND oder Greenpeace aber die Spielzeuge testen, so prüfen sie auf möglichst alle Schadstoffe, die in Frage kommen. Das ist auch der Grund für die großen Unterschiede in der Bewertung.

Lediglich die Gütesiegel "Blauer Engel" für Textil- und Holzspielzeug prüfen auch annehernd alle Schadstoffe ab. Die Kritierien für die Siegel wurden zusammen mit dem Bundesintitut für Risikobewertung entwickelt. Leider gibt es noch kein Spielzeug, dass mit diesen Siegeln ausgezeichnet ist.

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